Paris
Place de la Concorde
Vom Louvre aus spaziert man durch den Park "Jardin des Tuileries" in
westliche Richtung und gelangt so zum Place de la Concorde. Er ist
eigentlich kein Platz, der durch Schönheit besticht, noch dazu ist er
stark vom Verkehrslärm beeinträchtigt. Und dennoch war es oft der erste
Punkt, zu dem ich Freunde führte, die mich in Paris besucht haben. Das
Beeindruckende daran ist nämlich seine Weitläufigkeit und die Tatsache,
dass man hier stehen kann und sich eigentlich bloß einmal um die eigene
Achse drehen muss und fast alle berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt
sehen kann. Da ist natürlich der Platz an sich mit dem berühmten
Obelisken, man kann in nördlicher Richtung die Kirche Madeleine sehen,
weiter im Uhrzeigersinn gedreht sieht man durch die Tuilerien zurück auf
den Louvre, auf der anderen Seineseite erblickt man in der Ferne den
Panthéon und etwas näher die "Assemblée Nationale", schließlich sieht
man ein Stück des goldenen Daches des Invalidendoms und rechts nebendran
steht der Eiffelturm. Entlang der Champs-Élysées sieht man das Glasdach
des Grand Palais und am Ende der Prachtstraße erhebt sich am Horizont
der Arc de Triomphe. Diese geballte Ladung Paris mitten in der Stadt
sieht man so eindrucksvoll von keinem anderen Platz und es macht einfach
richtig Lust, die Stadt zu entdecken.
Auf unserem Cityrundgang bot es sich aus praktischen Gründen nicht an,
den Platz an erste Stelle zu setzen, wer aber ausreichend Zeit in Paris
hat, um hin und her zu fahren, dem sei geraten, die erste Luft der Stadt
an diesem Ort zu schnuppern.
Métro: Concorde (Linie 1, 8 oder 12)
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