Freiburg
Schlossbergturm
Hoch oben auf der Kuppe des Schlossberges, bzw. Salzbüchsle erhebt sich der 35m hohe Schlossbergturm. Zugegeben, der Aufstieg bis zum Fuße des Turmes kostet schon etwas Anstrengung und dann kommen noch die 153 Stufen des Turmes selbst hinzu. Man wird jedoch mit der fantastischen Aussicht mehr als belohnt.
Es gibt insgesamt drei Plattformen- die unterste befindet sich auf dem unteren Drittel, die beiden anderen am oberen Ende des Turmes. Über eine kleine Wendeltreppe kann man bis zum höchsten Punkt des Turmes steigen. Ein wenig schwindelfrei sollte man schon sein für den Aufstieg, da die Stufen alle aus Gitter bestehen, man kann also durch sie hindurchsehen und je höher man steigt, desto mulmiger kann einem werden. Bei stärkerem Wind gerät der Turm außerdem ein wenig ins Schwanken.
Die Gestaltung des Schlossbergturmes ist pfiffig. Der ansonsten relativ schlichte Metallturm wird von außen von sechs riesengroßen Douglasienstämmen (aus dem Freiburger Stadtwald) gehalten. Die verdrehte Anordnung der Stämme lässt den Turm von weiten an ein überdimensionales Mikado-Spiel erinnern.
Der Schlossbergturm ist eine der jüngsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Er wurde erst im Jahre 2002 errichtet und zu über 50% aus Spenden von Bürgern oder Firmen der Stadt finanziert. Auf den Treppenstufen sind die Namen der verschiedenen Spender verewigt.
Wir sind hier am Ende unseres Cityrundganges durch Freiburg angelangt.
Lassen Sie sich Zeit, den Blick über diese hübsche Stadt schweifen zu
lassen. Und kehren Sie beim Abstieg doch auf halber Strecke im
Kastaniengarten (oder für etwas gehobeneres Ambiente im
Greiffeneggschlössle) ein und lassen den Tag bei einem guten Wein oder
einem frischen Bier aus der Region ausklingen.
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