Dresden
Albertinum
Der mächtige Bau des Albertinums beherbergt heute die Gemäldegalerie der "Neuen Meister" sowie das Münzkabinett und eine Skulpturensammlung.
Die Gemäldegalerie der "Neuen Meister" ist zwar nicht ganz so berühmt wie die der "Alten Meister", dennoch sind reichhaltige Exponate aus den Epochen der Romantik, des Biedermeier, Impressionismus und Expressionismus sowie der Gegenwartskunst zu sehen.
Für Numismatiker dürfte die Sammlung von Münzen, Banknoten, Stempel, Siegel, Petschaften und Gerätschaften zur Münz- und Geldherstellung von großem Interesse sein. Das Münzkabinett ist eine der ältesten und größte Sammlungen ihrer Art und umfasst verschiedene Abteilungen wie Antike, Mittelalter und Sachsen. Ebenso ist eine Darstellung zur Entwicklung des antiken und deutschen Geldwesens zu finden.
Die Skulpturensammlung wurde durch August den Starken begründet, der
zwischen 1717 und 1727 antike Skulpturen erwarb und damit die früheste
Antikensammlung außerhalb Italiens anlegte. Von den rund 1100 Stücken
des Bestandes sind etwa 500 Arbeiten der altägyptischen,
vorderasiatischen, griechischen, römischen und etruskischen Kunst hier
zusammengestellt. Eine knappe Auswahl von Skulpturen aus dem 19. und
20.Jh. wurden in die Gemäldegalerie Neue Meister integriert.
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