Singapur
Little India

Serangood Road während des Festival des Lichts (Deepavali)
Little India ist das Viertel Singapurs, das dem Bild einer typischen
asiatischen Stadt am nächsten kommt- hier sind die Straßen einen Hauch
weniger sauber als in der restlichen Stadt und das Treiben ist etwas
bunter und lebhafter.

Little India erstreckt sich im wesentlichen entlang der Serangoon Road von der Bukit Timah Road bis jenseits der Rangoon Road. Am besten beginnt man die Erkundung des Viertels von der Station Little India und lässt sich von der Vielzahl an Gerüchen und Eindrücken leiten. Besonders schön ist Little India bei dem jährlich im Herbst stattfindenden Fest des Lichtes (Deepavali, s. Bilder unten). Die Straßen sind dann von unzähligen Öllampen erleuchtet und die Häuser der Hindus werden mit Kolams, auf den Boden gemalten Zeichnungen, geschmückt, um den Sieg des Guten über das Böse zu feiern. Es gibt viele kulturelle Vorführungen entlang Serangoon Road und herrliche indische Leckereien an den Ständen.

Aber auch ohne Festival lohnt sich ein Besuch von Little India.
Zahlreiche Marktstände mit frischen Früchten, duftende Gewürze oder
schönen Stoffen, die in Europa ein Vielfaches dessen kosten, was man
hier bezahlen muss.

In der Kerbau Road findet man das schön restaurierte Haus von Tan Teng
Niah, einem Industriellen chinesischer Abstammung, der um die
Jahrhundertwende (19./20.Jhrd.) in Singapur gelebt hat. Das farbenfrohe
Haus wurde 1900 für Tans Frau errichtet und stellt eine der letzten
chinesischen Villen im indischen Viertel dar.
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