Singapur
Chinatown
Den verschiedenen ethnischen Gruppen, die in Singapur vereint leben,
wurden jeweils eigene Viertel zugewiesen. Das erste, das wir auf unserem
Rundgang erkunden, ist Chinatown. Hier ließen sich ab 1822 die ersten
chinesischen Siedler nieder, welche in der Folge die größte Volksgruppe
der Stadt werden sollte.
Über lange Zeit hinweg war Chinatown ein ziemlich verruchtes und
verkommenes Viertel, in dem Prostitution und Kriminalität an der
Tagesordnung waren. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
beschloss die Regierung, diesem Treiben ein Ende zu setzen und begann
mit umfangreichen Renovierungsmaßnahmen.
Das Chinatown von damals kann man im Chinatown Heritage Centre (48,
Pagoda Street) besichtigen. Heutzutage ist es nämlich ein schönes,
buntes Viertel mit Märkten (z.B. Smith Street und Trengganu Street),
vielen kleinen Läden (z.B. Erskine Road und Pagoda Street) und
interessanten Restaurants (z.B. Club Street und Smith Street). In
Chinatown befinden sich auch zwei sehenswerte Tempel, die wir als
nächstes auf unserem Rundgang besichtigen werden.
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